ISTC – International Standard Text Code
Der ISTC (International Standard Text Code) ist ein freiwilliges Nummerierungssystem zur effizienten Identifikation von textlichen Arbeiten. Der Standard dafür wird unter der Schirmherrschaft von ISO, der Internationalen Standardisierungsorganisation, in Genf entwickelt.
Der ISTC kann für textliche Arbeiten immer dann angewendet werden, wenn die Arbeit in verschiedenen Erscheinungsformen produziert werden soll. Für die Zwecke der Standardisierung wird der Begriff „textliches Arbeiten“ als Kreation von intellektuellem oder künstlerischem Inhalt, bestehend aus einer Kombination von Worten, festgelegt. Beispiele dafür sind Artikel, Essays, Romane, Drehbücher oder Kurzgeschichten.
Ein ISTC wird nicht an das physikalische Produkt oder andere Erscheinungsformen einer Arbeit vergeben. Solche physikalischen Produkte, d.h. ein gedrucktes Buch, ein Hörbuch oder die elektronischen Ausgaben all jener Produkte sollen eine ISBN erhalten.
Der ISTC ermöglicht eine effiziente Kennzeichnung und Verwaltung von textlichen Arbeiten, nicht von Publikationen, obwohl er mit Produktidentifikatoren, wie z.B. einer ISBN vernetzt werden kann, um textliche Arbeiten ihren physikalischen Erscheinungsformen dann zuordnen zu können.
Der ISTC wird eine “stumme” Nummer sein, d.h. sie enthält keinerlei Codes oder bezeichnende Elemente und wird auch nicht den Autor oder Eigentümer einer Arbeit bezeichnen.
Der Standard sieht 16 hexadezimale Ziffern in der Länge mit den Zahlen 0-9 sowie den Buchstaben A-F vor. Er wird aus vier Elementen in der folgenden Reihung bestehen: dem Registrierungsagenturenelement, dem Jahreselement, dem Arbeitselement und der Prüfziffer.
Ein Konsortium, das aus CISAC, Nielsen BookData und R.R. Bowker besteht, wurde als zukünftige Registrierungsagentur für den ISTC ausgewählt, sobald ISO 21047 für Publikationen anerkannt wird.
Für weitere Informationen die ISTC Registrierungsbehörde betreffend, wenden sie sich bitte an:



