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Info zum DOI

Digital Object Identifier

 

Die konstante Kennung für jede Art geistigen Eigentums in digitalen Netzwerken

 

Der Digital Object Identifier ist der Schutz für Ihre digitalen Daten.

 

Dank digitaler Daten gelang der Durchbruch zur Informationsgesellschaft. Sie lassen sich beliebig vervielfältigen, kopieren und versenden. Gut, wenn es um die Verbreitung und Verfügbarkeit geht. Schlecht, wenn es um den Schutz geistigen Eigentums geht. Denn digitale Daten sind kaum kontrollierbar. Deshalb wurde der Digital Object Identifier, kurz DOI, als Standard entwickelt. Mit dem Digital Object Identifier werden digitale Inhalte markiert, sind so dauerhaft identifizierbar – und damit zuverlässig schützbar: der Digital Object Identifier ist der eindeutige Nachweis, dass ein elektronisches Dokument als Verlagsprodukt existiert.

 

Der Digital Object Identifier: die Datenverbindung, die hält.

 

Der Digital Object Identifier ist ein internationales Standardsystem, ähnlich wie die ISBN für Buchtitel. Er funktioniert vergleichbar dem EAN-Code bei Konsumgütern. Texte, Dokumente, Bücher, Bilder, Tondokumente – einfach alles, was einen Wert im Sinne geistigen Eigentums darstellt, wird damit zuverlässig erfasst. Sie erhalten so eine wichtige Grundlage für Ihren Erfolg im E-Commerce.

 

 

Ein Digital Object Identifier – viele Vorteile

 

  • Der Digital Object Identifier ist internationaler Standard, Daten sind weltweit kompatibel.

 

  • Dauerhafte und eindeutige (einzigartige / unique) Identifizierung digitaler Inhalte .

 

  • Trennt Identifizierung vom Ort (Handle System, indirekte Adressierung).

 

  • Ersetzt URL als Zitiermittel. Fehlermeldungen wie „404 – Page not found“ gibt es mit dem Digital Object Identifier nicht mehr.

 

  • Die Vermarktung wird durch bessere Verlinkung und Auffindbarkeit optimiert.

 

  • Zitieren von Online First Publikationen

 

  • Identifier für interne und externe Kommunikation

 

  • Mit der MVB haben Sie einen starken Partner sowohl für ISBN als auch die „Digital Object Identifier“-Vergabe.

 

 

Einzigartig wie ein Fingerabdruck

 

Jedem Objekt, das mit dem Digital Object Identifier registriert wird, werden dabei sogenannte Metadaten zugeordnet. Diese übergeordneten Informationen sind dauerhaft mit dem Objekt verbunden und verlinkt. Dadurch ist es jederzeit im Internet wieder auffindbar, sogar unabhängig von der Internetseite, auf der es ursprünglich hinterlegt wurde.

 

Und die Metadaten haben noch einen Vorteil: Sie können in andere Anwendungen, wie etwa Datenbanken, eingebunden werden. So findet man Objekte noch besser. Bei digitalen Objekten, die aus mehreren Einzelelementen bestehen – beispielsweise aus Texten, Bildern und Tabellen - kann außerdem jedes Einzelelement separat registriert werden. Man spricht dabei von Granularität.

 

Das Internet gibt es weltweit, das „Digital Object Identifier“-System auch. Über den ganzen Globus vernetzt, findet es registrierte Inhalte auch, wenn sich die dazugehörige Internetadresse ändert.

 

 

Der DOI und das System dahinter.

 

Der DOI ist ein System, das auf zwei Teilen basiert: dem ersten, dem Präfix, das immer mit einer 10. beginnt, und einem zweiten, dem Suffix. Das Präfix wird dem Verleger des Objekts [innerhalb des „Handle Resolution Systems“] fest zugeteilt. Das Suffix kann der Verleger selbst bestimmen, z. B. durch einen Schrägstrich getrennt, die Länge ist variabel.

            Beispiel:        (entweder aus Flyer, als kleiner Kasten)            10.1392/123abc

            (oder:)

            bei Verwendung der ISBN als Suffix:

            10.1392/9783765711114 

 

Mit diesem System geben Internetadressen nicht länger nur einen Ort an, sondern verweisen auf ein digitales Objekt, auch, wenn sich die Adresse ändert.